Photo ©Giorgio Freschi
Archäologische Stätten
Die Burg Malaspina von Fosdinovo
Eine der schönsten und sehr gut erhaltenen Befestigungsanlagen in der Lunigiana
Fosdinovo

Die Burg Malaspina von Fosdinovo ist eine der schönsten Befestigungsanlagen in der Lunigiana und eine sehr gut erhaltene. Der ursprüngliche Donjon geht sogar auf das 11. Jahrhundert zurück und in späteren Zeiten wurde die Burg zur besseren Verteidigung um kleine und größere Türme erweitert.
Im Jahr 1340 überließen die Adligen von Fosdinovo die Burg Spinetta Malaspina und darauf wurde sie zum politischen und militärischen Mittelpunkt der Lehnsgüter, die seiner Familie verbundenen waren.
Im Lauf der Jahrhunderte baute man weitere mächtige Wachttürme und Bastionen an der Frontseite zum Dorf an, während sich das Innere der Burg in einen raffinierten Adelssitz verwandelte und prächtige, mit Fresken ausgemalte Säle erhielt.

Die Burg gehört heute den Marchesi Torrigiani Malaspina und in ihr befinden sich ein Museum, ein Kulturzentrum für zeitgenössische Künste, eine Residenz für Künstler und Schriftsteller und ein kleines Bed-and-Breakfast.
Die Innenbesichtigung der Burg sieht eine Führung durch alle wichtigen Räume vor, darunter die von Gaetano Bianchi ausgemalten Säle, das Zimmer, in dem Dante Alighieri wohnte, und die Sammlungen von Münzen, Keramik, Waffen und Folterwerkzeugen. Man kann auch das Zimmer besuchen, in dem sich der Legende nach das Schlossgespenst aufhält. Die junge Bianca Maria Aloisia wurde bei lebendigem Leibe eingemauert, denn sie hatte sich gegen den Willen ihrer adligen Eltern in einen Stallknecht verliebt.

 
Info: castellodifosdinovo.it