Photo ©Henrik Berger Jørgensen
Entdecken Sie die Toskana in drei Tagen
Lernen Sie einige der schönsten Seiten der Toskana kennen
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Dauer
3 Tage

Möchten Sie die Toskana on the road entdecken, auf einer unvergesslichen dreitägigen Tour? Sie beginnt in Florenz (zum Beispiel am Freitagnachmittag) und führt dann nach Süden, mit Stationen in San Gimignano, Buonconvento und Bagni di Petriolo, bis Sie die Etruskische Riviera erreichen.

Auf Ihrem Weg erleben Sie spektakuläre Landschaften, besuchen faszinierende historische Städte und Ortschaften, können aber auch in einigen der schönsten Thermalbäder der gesamten Region chillen.

Wenn Sie kein Auto haben, können Sie eins mieten, am Günstigsten online oder aber bei einer der zahlreichen Autovermietungen, die es in Florenz gibt. Sie finden einige im Borgo Ognissanti und den umliegenden Straßen, aber auch am Flughafen und am Bahnhof Santa Maria Novella


erster tag
Ein Spaziergang durch San Gimignano
San Gimignano
San Gimignano - Credit: Antonio Cinotti

Am besten fahren Sie am frühen Nachmittag in Florenz los, so dass Sie San Gimignano früh genug erreichen, um noch ein paar Stunden durch den Ort spazieren zu können, um dann den Sonnenuntergang an einem der Aussichtspunkte zu genießen, auf die Sie sicherlich bei Ihrem Spaziergang stoßen. Wenn Sie das erste Mal in das sogenante "Manhattan des Mittelalters" kommen, werden Sie ihm gleich verfallen, sollten Sie schon einmal dort gewesen sein, wird Ihre Liebe wieder aufflammen, wie beim ersten Mal!

Sie sollten sich aber auch etwas Zeit für Besichtigungen nehmen. Wenn Sie zum ersten Mal in San Gimignano sind, könnten Sie auf die Torre Grossa steigen, den höchsten Turm der Stadt, und die wundervolle Aussicht genießen. Wenn Sie moderne Kunst lieben, ist die Galleria Continua ein Muss, die Ausstellungen sowohl von berühmten wie von Nachwuchskünstlern zeigt, darunter Anish Kapoor, Kader Attia und Antony Gormley. 

Sollten Sie schließlich noch etwas über die kulinarischen Traditionen und den Weinbau in diesem Gebiet erfahren wollen (und Sie Lust auf einen "aperitif vor dem Aperitif" haben), bietet sich ein Besuch von Vernaccia di San Gimignano Wine Experience an, ein Zentrum, das mit einem innovativen Ansatz Degustationen ausgezeichneter Produkte und Weine anbietet.

Nach Ihrem Rundgang durch San Gimignano sollten Sie dann als Aperitif ein Glas des lokalen Weinweins Vernaccia trinken und danach in einem der vielen Restaurants im historischen Zentrum ein köstliches Abendessen genießen.

Die Nacht verbringen Sie in San Gimignano.

zweiter tag
Beeindruckende Landschaften und heiße Quellen
Die Stadtmauer von Buonconvento
Die Stadtmauer von Buonconvento - Credit: David Bramhall

Nach einem guten Frühstück und einem letzten Blick auf das schöne San Gimignano, packen Sie Ihre Sachen, springen ins Auto und fahren Richtung Süden, Richtung Buonconvento. Auf dieser Etappe genießen Sie die traumhaft schöne Landschaft im Gebiet von Siena, das malerische Buonconvento und ein entspannendes Bad in Bagni di Petriolo, wo Sie heiße Quellen erwarten.

Im malerischen Buonconvento angekommen, werden Sie sich wie auf einer Zeitreise fühlen. Der kleine Ort empfängt Sie mit einer gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer, gepflasterten Gassen und historischen Steinhäusern.

Es gibt einiges zu sehen: Betreten Sie Buonconvento durch die imposante Porta Senese, eines der alten Stadttore, und schlendern Sie dann über die Via Soccini. Nach etwa 100 Metern erreichen Sie den Palazzo Podestarile mit seinem hohen Glockenturm aus dem 14. Jahrhundert. Die Fassade schmücken gotische Bögen und verschiedene Wappen. Übrigens gehört die Via Soccini zum toskanischen Abschnitt der Via Francigena, die durch den ältesen Teil von Buonconvento führt. Darüber hinaus sollten Sie unbedingt das Museo della Mezzadria und das Sakralmuseum besuchen.

Wenn Ihr Magen knurrt, empfehlen wir, die Spezialitäten der Gegend zu kosten, wie Wurstwaren und Trüffeln.

Nach dem Mittagessen (und vielleicht einem kleinen Schläfchen) wird es Zeit, zu den heißen Quellen von Petriolo zu fahren, die nur 30 km entfernt sind. Fühlen Sie sich nicht schon allein bei dem Gedanken entspannter? Das Thermalwasser von Petriolo sprudelt in der Nähe des Flusses Farma mit einer Temperatur von 43°C aus dem Boden. Sie können zwischen den frei zugänglichen heißen Quellen im Freien und den Thermen und Spa von Petriolo wählen.

Nach einem schönen entspannenden Bad fahren Sie weiter bis Monticiano, wo Sie zu Abend essen und übernachten.

After a hearty breakfast and a last peek at the beauty of San Gimignano, pack your things, hop in your car and head further south towords Buonconvento. Throughout the day, you'll fill up your eyes with the astonishing and colourful landscapes of the Siena area, the picturesque Buonconvento, and then relax at the Bagni di Petriolo... that's right: hot springs calling!

Once you reach the tiny and cozy Buonconvento, you will feel like you just traveled back in time. The hamlet is still surrounded by defensive medieval walls and boasts beautiful cobblestoned streets and old stone buildings.

What is not to be missed in town? Make sure you get in through the massive Porta Senese, one of the historical entrances to the town center, and then walk along via Soccini. After roughly 100 metres, you'll run into the Palazzo Podestarile and its high clock tower dating to the 14th century. The façade is embellished with two Gothic arches and a number of coat of arms. Fun fact, in via Soccini you will be walking along the Tuscan section of the Via Francigena, which passes through the oldest part of Buonconvento. Other must-sees are the Museo della Mezzadria and the Museum of Sacred Art.

When your stomach starts rumbling, we suggest that you try the specialties of the area, such as cold cuts and truffles.

After lunch (and maybe a power nap), it's time to drive towards Petriolo hot springs, set only 3o kilometres away from Buonconvento. Aren't you already feeling a sense of relaxation throughout your body? The thermal waters of Bagni di Petriolo flow at a temperature of 43°C along a stretch of the Farma river. Just so you know, you can choose between free open air hot springs and the Terme di Petriolo spa.

After a nice and relaxing bath, head to Monticiano for dinner and overnight stay.

dritter Tag
Die Etruskische Küste
Die Abtei von San Galgano
Die Abtei von San Galgano - Credit: Steven dosRemedios

Nun, der dritte Tag unserer Reise durch die Toskana ist gekommen, aber keine Sorge, wir haben noch viele fantastische Entdeckungen vor uns! Unser heutiges Ziel sind Populonia und Baratti an der Etruskischen Riviera, aber vorher gibt es noch etwas, das Sie vielleicht sehen möchten, nur ein paar Kilometer von Monticiano entfernt...

Haben Sie je von der Abbazia di San Galgano gehört? Es handelt sich um die Ruine einer ehemaligen Abtei im Gebiet zwischen Chiusdino und Monticiano, die eine ganz besondere Magie besitzt und unbedingt einen Besuch lohnt.

Sie sollten San Galgano einige Stunden widmen, um dann weiter gen Westen zu fahren, nach Baratti, das eine Stunde Fahrzeit entfernt ist. 

Wenn Sie diese Reise im Sommer machen, ist der perfekte Abschluss ein Strandtag am Golf von Baratti. Sollten Sie hingegen in einer anderen Jahreszeit unterwegs sein oder einfach noch etwas unternehmen wollen, können Sie den Archäologischen Park von Baratti und Populonia besuchen. Dabei handelt es sich um ein großes Gelände zwischen dem nördlichen Ende der Landspitze von Piombino und dem Golf von Baratti. Zum Park, der mitten im Grünen liegt, gehören die Reste von Populonia, der einzigen etruskischen Stadt direkt an der Küste, und der Nekropole

Aber die Geschichte von Populonia endete nicht mit dem Untergang der etruskischen Kultur. Heute ist es ein hübscher kleiner Ort mit einer mächtigen Festung, einer Stadtmauer und malerischen Gassen, die auf das Mittelalter zurückgehen. Das war´s - in Populonia endet diese Tour... oder auch nicht!

Sie entscheiden selbst, ob Sie noch ein bisschen in der Gegend bleiben oder zurück nach Florenz fahren. Wenn Sie Ihre Erkundungstour fortsetzen möchten, denken Sie daran, dass Sie von Baratti und Populonia aus schnell Val di Cecina im Norden oder die Maremma im Süden erreichen.

Well well, we got to the third and last day of our tour of Tuscany on the road, but don't worry, we have many other fantastic discoveries ahead of us! Our goal of the day is reaching Baratti and Populonia in the Etruscan coast, but first there's a little something you might want to see a few kilometres far from Monticiano...

Have you ever heard of the San Galgano Abbey? The magical medieval abbey with no roof that sits in the countryside between Chiusdino and Monticiano definitely deserves at least a quick visit while you're on your way to the coast.

Let us give you some friendly advice, spend at least a few hours in San Galgano and then drive west to the town of Baratti, which is only one hour drive away.

In case you're following this time-based tour during the summer, a perfect end would be spending a relaxing day at the beach of Baratti. On the other hand, if you're undertaking this tour in a different period of the year, or you just would like to add a little extra to your day at the beach, you could pay a visit to the Baratti and Populonia Archeological Park. We're talking about an real open air museum stretching over a vast area between the northern end of the Piombino promontory and the Gulf of Baratti. The Park is totally immersed in the green and includes what remains of Populonia, a unique Etruscan settlement that was built directly on the sea, and its necropolises.

That said, the history of Populonia hasn't stopped at the time of the Etruscan communities. Nowadays, the modern part of town presents itself as a lovely hamlet with a massive fortress dating back to the Middle Ages, medieval walls and charming streets. And that's a wrap, the visit to Populonia represents the end of our tour... or maybe not!

It's up to you to decide whether to spend some more time in the area or head back to Florence. If you want to keep on exploring, consider that from Baratti and Populonia you can easily reach either the Val di Cecina area to the north, or the Tuscan Maremma to the south.